Metall- und Elektro­in­dustrie bleibt im Abschwung. Keine Stabi­li­sierung in Sicht.

von Karin Breidbach

Die Metall- und Elektro­in­dustrie (M+E-Industrie) bleibt weiter im Abschwung. Eine wirkliche Stabi­li­sierung der Entwicklung ist noch nicht in Sicht. An diesem Trend ändert auch die zwischen­zeitige Verbes­serung von Produktion und Auftrag­s­eingang im August 2019 im Vergleich zum Vormonat nichts (Produktion plus 0,8 Prozent, Auftrag­s­ein­gänge plus 2,4 Prozent). Denn im Vergleich zum Vorjahr liegen Produktion und Aufträge deutlich im Minus: Von Januar bis August 2019 ging die M+E-Produktion um 4,8 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjah­res­zeitraum zurück. Dabei stach besonders die Automo­bil­pro­duktion mit minus 11 Prozent heraus. Dies geht aus den aktuellen Zahlen des Statis­ti­schen Bundes­amtes hervor.

Beim Auftrag­s­eingang zeigte sich, dass alle großen M+E-Branchen - Maschi­nenbau, Elektro­in­dustrie und Automo­bilbau – weiter rückläufige Zahlen zu verkraften haben. In den ersten acht Monaten 2019 gab es ein Minus von 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjah­res­zeitraum. Besonders schwach entwi­ckelten sich dabei mit minus neun Prozent die Bestel­lungen im Maschi­nenbau.

Gesamtmetall-Chefvolkswirt Dr. Michael Stahl: „Trotz der leichten Erholung bei Produktion und Auftragseingang im August, hat sich die M+E-Konjunktur noch keineswegs stabilisiert. Wesentliche Konjunkturindikatoren wie die Geschäftserwartung der Unternehmen haben immer noch ein deutlich negatives Vorzeichen.“
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