vem.die arbeit­geber e.V. zum Morato­riums-Vorschlag der IG Metall

von Celina Bermel

Die M+E-Industrie befindet sich seit Anfang 2019 in einer Rezession und eine Trendwende ist nicht in Sicht. Daher begrüßt vem.die arbeitgeber e.V., dass die IG Metall nun auch den Ernst der Lage anerkennt. Gleichzeitig muss die Branche den Strukturwandel erfolgreich gestalten. „Hierfür sind die Unternehmen, anders als die Gewerkschaft behauptet, durchaus vorbereitet“, so Thorsten Bröcker, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes vem.die arbeitgeber e.V. „Unsere Unternehmen prüfen ununterbrochen, ob Produkte, Produktion, Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten noch passen.“

Die Besorgnis um die Wettbewerbsfähigkeit der rheinland-rheinhessischen Metall- und Elektro-Unternehmen und um ihre hoch qualifizierten Beschäftigten und deren Arbeitsplätze, sei ein gemeinsames Anliegen. „Unsere Unternehmen befinden sich in einer Gemengelage aus Rezession, Strukturwandel und unsicheren politischen Rahmenbedingungen. Wir sind zudem davon überzeugt, dass die Bewältigung des Strukturwandels gelingen wird, wenn wir zusammen weiterdenken. Wandlungsfähig sind wir seit 100 Jahren“, sagte Bröcker weiter.

Der vem.die arbeitgeber e.V. wird den heutigen Vorschlag der IG Metall bewerten und in seinen Gremien beraten.

 

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